... newer stories
Montag, 15. Oktober 2007
Wie die Spinne zu ihrem Faden kam
sternchenfieber, 13:26h
für dich Daisagi
Vor langer Zeit saß eine Spinne auf ihrem Baum und bewachte ihre Eier. Sie saß dort und wartete, dass ihre Jungen schlüpfen würden, als sie plötzlich einen Hilferuf hörte. Sie öffnete ihre acht Augen und sah sich um. Am Baum herunter über den kleinen Teich, bis sie den Ursprung des Rufes entdeckte. Zwei ihrer Augen konnten die kleine Elfe sehen, die dort, direkt unter ihrem Baum im Wasser trieb. Ohne groß zu überlegen kletterte die Spinne ihren Baum hinab, hielt sich mit sechs ihrer Beine ganz fest am Gras und an den starken Wurzeln fest und streckte der jungen Elfe ihre Hinterbeine entgegen, bis diese sich festhalten konnte. Die Spinne zog das kleine Wesen an Land und rubbelte es trocken.
"Danke!", sagte die Elfe "du hast mir das Leben gerettet. Ich möchte dir dafür einen Wunsch schenken."
Die Spinnenmuter musste nicht lange überlegen. Sie bat die Elfe darum in Zukunft über ihren Nachwuchs zu wachen, damit ihm nie etwas geschehen würde. Die Elfe versprach es und verschwand. Die Spinne kletterte auf ihren Baum zurück und wartete dort bis ihr Nachwuchs schlüpfte. Sie zog die kleinen groß und sorgte dafür, dass es ihnen an nichts mangelte. Doch dann kam der Tag an dem die kleinen groß genug waren um in die Welt zu ziehen und ihr eigenes Spinnenleben zu beginnen. Die Spinnenmutter ließ sie leichten Herzens ziehen, wusste sie doch, dass sie sich auf das Versprechen der kleinen Elfe verlassen konnte.
DIe hatte nun auch alle Hände voll zu tun, sich um all die Spinnenkinder zu kümmern. Besonders viel Arbeit hatte sie aber mit Fridolin. Ihm mangelte es nicht nur an Vorsicht, sondern auch an Gleichgewicht. Ein nicht gerade kleines Problem für eine auf einem Baum lebende Spinne. Regelmäßig trat er neben den Ast und fiel - bis die kleine Elfe ihn noch gerade rechtzeitig auffangen konnte und sicher auf der Erde absetzte. Nach einer Woche wurde es der Elfe zu viel, sie bekam nicht genug Schlaf, besonders da Fridolin zu den nachtaktiven Spiennen gehörte.
So kam es, dass sie ihm einen Faden schenkte. Er war besonders fein, da es en Elfenfaden war, dafür aber besonders reißfest. Mit diesem Faden konnte Fridolin nun nicht mehr von den Bäumen fallen, trat er neben den Ast, sicherte ihn sein Faden und er glitt sanft zur Erde. Von da an bekam die kleine Elfe wieder genug Schlaf.
Fridolin gab den Faden an seine Kinder weiter und diese an ihre. Und heute haben alle Spinnen einen Faden.
Vor langer Zeit saß eine Spinne auf ihrem Baum und bewachte ihre Eier. Sie saß dort und wartete, dass ihre Jungen schlüpfen würden, als sie plötzlich einen Hilferuf hörte. Sie öffnete ihre acht Augen und sah sich um. Am Baum herunter über den kleinen Teich, bis sie den Ursprung des Rufes entdeckte. Zwei ihrer Augen konnten die kleine Elfe sehen, die dort, direkt unter ihrem Baum im Wasser trieb. Ohne groß zu überlegen kletterte die Spinne ihren Baum hinab, hielt sich mit sechs ihrer Beine ganz fest am Gras und an den starken Wurzeln fest und streckte der jungen Elfe ihre Hinterbeine entgegen, bis diese sich festhalten konnte. Die Spinne zog das kleine Wesen an Land und rubbelte es trocken.
"Danke!", sagte die Elfe "du hast mir das Leben gerettet. Ich möchte dir dafür einen Wunsch schenken."
Die Spinnenmuter musste nicht lange überlegen. Sie bat die Elfe darum in Zukunft über ihren Nachwuchs zu wachen, damit ihm nie etwas geschehen würde. Die Elfe versprach es und verschwand. Die Spinne kletterte auf ihren Baum zurück und wartete dort bis ihr Nachwuchs schlüpfte. Sie zog die kleinen groß und sorgte dafür, dass es ihnen an nichts mangelte. Doch dann kam der Tag an dem die kleinen groß genug waren um in die Welt zu ziehen und ihr eigenes Spinnenleben zu beginnen. Die Spinnenmutter ließ sie leichten Herzens ziehen, wusste sie doch, dass sie sich auf das Versprechen der kleinen Elfe verlassen konnte.
DIe hatte nun auch alle Hände voll zu tun, sich um all die Spinnenkinder zu kümmern. Besonders viel Arbeit hatte sie aber mit Fridolin. Ihm mangelte es nicht nur an Vorsicht, sondern auch an Gleichgewicht. Ein nicht gerade kleines Problem für eine auf einem Baum lebende Spinne. Regelmäßig trat er neben den Ast und fiel - bis die kleine Elfe ihn noch gerade rechtzeitig auffangen konnte und sicher auf der Erde absetzte. Nach einer Woche wurde es der Elfe zu viel, sie bekam nicht genug Schlaf, besonders da Fridolin zu den nachtaktiven Spiennen gehörte.
So kam es, dass sie ihm einen Faden schenkte. Er war besonders fein, da es en Elfenfaden war, dafür aber besonders reißfest. Mit diesem Faden konnte Fridolin nun nicht mehr von den Bäumen fallen, trat er neben den Ast, sicherte ihn sein Faden und er glitt sanft zur Erde. Von da an bekam die kleine Elfe wieder genug Schlaf.
Fridolin gab den Faden an seine Kinder weiter und diese an ihre. Und heute haben alle Spinnen einen Faden.
... link (0 Kommentare) ... comment